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Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Alles zu (Un)wetter und Klima relevant für die Schweiz
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Federwolke
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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Federwolke » Mi 31. Okt 2018, 19:31

Ich weiss, es wird langsam langweilig... Der Vollständigkeit halber trotzdem eine Monatsprognose:
https://www.orniwetter.info/monatsprogn ... mber-2018/
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Tobi (Rheintal, VBG)
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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Tobi (Rheintal, VBG) » Do 1. Nov 2018, 15:12

Bild
Wär das ne geile Lage Mitte November! Leider nur ein Lauf :-D
(c) Wetterzentrale

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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Tobi (Rheintal, VBG) » Fr 2. Nov 2018, 15:52

Hallo miteinander,
empfinde nur ich das so, oder ist die Temp. Abw. in der Arktis deutlich geringer als in den letzten Jahren? (GFS gemittelte 850hPa Temp. Abw.)
Bild Quelle: http://www.wetterzentrale.de/de/topkart ... &mv=0&tr=6
Könnte jedenfalls für eine größere Eisbedeckung sorgen wenn sich das so halten kann -> möglicherweise stärkere Ausbildung der Kaltluft über der Arktis.

Auch der extreme Kaltluftvorstoß in Westrussland ist für diese Jahreszeit selten aber nicht unüblich:
Bild (850hPa Temp.)
Bild (850hPa Temp. Abw.)
Quelle: http://www.wetterzentrale.de/de/topkart ... mv=0&tr=24

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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Severestorms » Fr 2. Nov 2018, 19:09

Tobi (Rheintal, VBG) hat geschrieben: Auch der extreme Kaltluftvorstoß in Westrussland ist für diese Jahreszeit selten aber nicht unüblich
Frage: Wie kann etwas selten aber nicht unüblich sein? ;-)

Sorry, den musste ich einfach bringen.. :-)

Schönen Abend!

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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Tobi (Rheintal, VBG) » Fr 2. Nov 2018, 23:12

Severestorms hat geschrieben:
Tobi (Rheintal, VBG) hat geschrieben: Auch der extreme Kaltluftvorstoß in Westrussland ist für diese Jahreszeit selten aber nicht unüblich
Frage: Wie kann etwas selten aber nicht unüblich sein? ;-)

Sorry, den musste ich einfach bringen.. :-)

Schönen Abend!

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Stimmt schon, sollte eher "selten aber nicht außergewöhnlich" heißen. :-)

Gruß

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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Federwolke » So 4. Nov 2018, 09:14

Im Oktober ist die Zirkulation wieder ins gleiche Muster wie im Frühling zurückgefallen, mit den altbekannten Folgen: https://www.fotometeo.ch/der-ewige-altw ... ober-2018/
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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Willi » Fr 9. Nov 2018, 07:46

So wie's aussieht, steht der November den Vorgängermonaten in nichts nach.
Gruss Willi

Quelle: wetterzentrale.de
Bild
Gruss Willi
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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Federwolke » Mo 3. Dez 2018, 20:50

Um die Jahreszeit statistisch noch zu vervollständigen, hier der Rückblick auf den November - zufriedenstellende Verifikation inklusive:
https://www.fotometeo.ch/von-golden-zu- ... mber-2018/
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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Severestorms » Fr 18. Jan 2019, 14:50

Hallo zusammen
Federwolke hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 15:02
Und auch jetzt stecken wir in einer Phase, wo wir noch nicht so recht wissen, ob sich der Jetstream nach über einem halben Jahr Herumgeleier bis hin zu beinahe Nichtexistenz endlich wieder einrenken mag.
Der (klimawandelbedingte?) stark gestörte Polarjet im letzten Jahr führte hierzulande zu weniger Superzellen. Nach 13 Jahren hat es nun erstmals wieder ein Jahr ohne Hagel > 4 cm gegeben. Auch die bestätigten Tornados waren allesamt non-mesozyklonal. Da grösserer Hagel vor allem in Verbindung mit Superzellen stehen und nicht-mesozyklonale Tornados selten schadensträchtig sind, stelle ich mir folgende Frage: Führt der Klimawandel vielleicht zu weniger Schäden durch Hagel und Tornados, dafür zu mehr Schäden durch Hitze, Dürren, Sturzfluten und Bergstürzen? Was meint ihr?

Gruss Chris
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Re: Mittelfrist / Langfrist Herbst 2018

Beitrag von Willi » Fr 18. Jan 2019, 15:59

Führt der Klimawandel vielleicht zu weniger Schäden durch Hagel und Tornados
Das ist durchaus möglich. In den letzten Jahren war die Hagelhäufigkeit nördlich der Alpen eher rückläufig. Südlich der Alpen ist ein umgekehrter Trend zu beobachten. Das passt zu einem blockierenden Hoch über Mitteleuropa. Die Tiefs vom Atlantik ziehen gegen Norden oder spalten ins Mittelmeer ab. Das gibt Süd- bis Südostlagen, bei welchen vor allem das Tessin betroffen ist, und Föhneffekte die Gewittertätigkeit im Norden dämpfen. Vielleicht werden auch die Jets im Sommer schwächer, das gäbe dann weniger Superzellen.

Aber es bleiben Fragezeichen. Der Unterschied zwischen einer gewitterreichen SW-Lage und einer gewitterarmen Südlage ist nicht gross. Dann ist auch die Frage, wie sich die Übergangsjahreszeiten präsentieren. Wenn's wärmer und feuchter wird, sollte sich die Hagelsaison verlängern. Gemäss den Klimamodellen sind die Änderungen schleichend, fühlbar in Zeitskalen von 20-30 Jahren.

Gehört das Thema allenfalls in einen anderen Thread?

Gruss Willi
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Gruss Willi
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