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04.-07.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

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Furion
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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Furion » So 5. Mai 2019, 23:35

Au ja das wird richtig widerlich enden für einige Pflanzen heute Nacht. Habe mich zum Glück dazu entschlossen meinen Apfelbaum abzudecken, der ist noch kleiner und man kann das mit einem Leintuch gut machen. Der hat so viele Blüten und Fruchtansätze das möchte ich nicht verlieren...


Gruss Furion

Cedric
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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Cedric » Mo 6. Mai 2019, 00:17

2m Temp:
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5cm Temp:
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Und klar wie nichts... :shock: :frost: :frost:
Bild

Daten: MeteoNews, wetter.tv
Zuletzt geändert von Cedric am Mo 6. Mai 2019, 00:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Uwe/Eschlikon » Mo 6. Mai 2019, 06:08

Meine Vermutung, dass der Osten glimpflich davon kommen würde, hat sich bestätigt. Frostig im Flachland wurde es hauptsächlich vom Aargau an westwärts. Bei mir um 05:30 um +1 bis +2°C. Wobei der leichte Luftfrost eher weniger das Problem ist, der Strahlungsfrost ist meist verheerender für die Pflanzen. Das ist auch im Winter bei immergrünen Pflanzen das Hauptproblem.

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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Marco (Oberfrick) » Mo 6. Mai 2019, 06:31

Guten Morgen

In Oberfrick -0.6°C.

Die Reben und Obstbauern haben ihre Feuertöpfe heute Morgen um 5:30 schon in voller Aktion gehabt. Leider gibt es mit dem Handy keine gescheite Fotos.

In Basel zieht hohe Bewölkung von Norden auf...so hat es nur kurzzeitig für unter Null gereicht.

Gruss
Zuletzt geändert von Marco (Oberfrick) am Mo 6. Mai 2019, 06:32, insgesamt 1-mal geändert.
Aus dem Schönen WINTERthur-Seen 480m.ü.M.
Seit 2017 im Frickital Zuhause ;-)

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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Willi » Mo 6. Mai 2019, 07:37

Bodentemperatur in Bern letzte Nacht -7.7 Grad.

Quelle: Zoomradar Pro, minimale Bodentemperatur seit Mitternacht
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Gruss Willi
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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Uwe/Eschlikon » Mo 6. Mai 2019, 08:46

@Willi

Was genau ist die „minimale Bodentemperatur“?
Ist damit die Bodenoberfläche gemeint? Und bei welchem Untergrund?
Unter „Bodentemperatur“ verstehe ich eigentlich die Temperatur im Boden drin, also zB. in 5cm oder 20cm Tiefe

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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Willi » Mo 6. Mai 2019, 11:33

Hallo Uwe, es ist die Grastemperatur in 5 cm Höhe. Beispiele siehe Post von Fabienne im "Wissenswertes".
Ehm, und "minimal" ist das Minimum seit Mitternacht.
Zuletzt geändert von Willi am Mo 6. Mai 2019, 11:35, insgesamt 1-mal geändert.
Gruss Willi
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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Uwe/Eschlikon » Mo 6. Mai 2019, 11:56

Danke sehr, ich finde den Begriff „Bodentemperatur“ halt verwirrend, weil per Definition auch die Temperatur im Boden als Bodentemperatur bezeichnet wird.

Übrigens ist es auch schon Thema in den Medien:
Kaltes Erwachen in Bern bei -7.6 Grad heisst es zB bei 20Minuten. Auch SRF brachte es in den Nachrichten.

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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Federwolke » Mo 6. Mai 2019, 12:07

Wobei man in den Medien wieder mal in die Trickkiste greifen muss, um zu überdramatisieren (Bodentemperatur statt der üblichen Lufttemperatur nennen, macht man auch gerne mit der "gefühlten Temperatur", wenn die normale Lufttemperatur zu wenig hergibt). Dabei wäre das heute gar nicht nötig gewesen: Die in 2 m gemessenen verbreitet -2 bis lokal -4.4 Grad (Boltigen) waren beim aktuellen Vegetationsstand schädlich genug.
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Re: 04.-06.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Mike, 4055 Basel » Mo 6. Mai 2019, 17:16

Uwe hat es schon geschrieben. Die gemessenen Temperaturen in 2 m Höhe (in der Hütte) geben wenig darüber Auskunft, ob für Pflanze X Y schädigender Frost aufgetreten ist oder nicht. In Basel konnte man das heute Morgen schön beobachten. In nicht so engen Strassen waren die Autodächer, teilweise auch die Scheiben trotz ca. + 2°C Lufttemperatur vereist. Dort, wo es gut in den Weltraum abstrahlen konnte, kühlten sich die Oberflächen mit einem hohen Emissiongrad besonders stark ab. Heisst also, dass Pflanzenblätter, die auch einen hohen Emissiongrad nahe 1 besitzen, sich deutlich unterhalb der Lufttemperatur abkühlen konnten und damit am Blatt Frost anlag - obwohl die Lufttempertur noch im positiven Bereich war. Das gilt besonders für die Baumspitzen. Sieht man an einigen Bäumen auch schön im Herbst, wenn die Blattverfärbung von der Spitze her erfolgt. Deshalb ist auch der Vergleich über den Schädigungsgrad bei einer Lufttemperatur von bspw. -2 °C einmal an der Blüte und einmal an der jungen Frucht sehr schwierig würde ich sagen.
Bei der Blüte ist der Baum noch nackig und die Blüten können sich kaum gegen die Abstrahlung "wehren". Bei der jungen Frucht ist das schon wieder anders. Der Baum ist schon im Laub und die Blätter, das Blätterdach können für einen Grossteil der jungen Früchte eine gute Abschirmung gegen die Abstrahlung darstellen.
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