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Liebe MeteoSchweiz...

Alles zu (Un)wetter und Klima relevant für die Schweiz
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Federwolke
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Federwolke » Sa 9. Dez 2017, 12:21

Echt ein Wahnsinn. 24 Stunden und der Moléson darf immer noch Mist in die Welt hinausposaunen. Natürlich nicht ohne Auswirkungen: meteoradar berechnet die Schneefallzone in der Westschweiz nun als Schneeregen :-? Am 21. November durften wir bei MeteoSchweiz vielen schönen Vorträgen über Datenqualität und -kontrolle lauschen. Die Realität liegt aber immer noch weit von den gesteckten Zielen entfernt. Wie kann es sein, dass da niemand etwas merkt und den Schalter umlegt oder (falls beide Lüfter verstopft sein sollten) den Stecker zieht?
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Enzo (Sa 9. Dez 2017, 12:53)

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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von helios » Sa 9. Dez 2017, 13:39

"operator at meteoswiss" hat gerstern Mittag innerhalb von 2 Minuten (!) auf meine Anfrage per E-Mail mitgeteilt dass die Anfrage an die zuständige Person weitergeleitet wird. Aber offenbar haben korrekte Messwerte keine Priorität.
Das war bereits meine vierte Meldung wegen falschen Messwerten von MLS.
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von helios » So 10. Dez 2017, 16:09

*hust*
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Bernhard Oker
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Bernhard Oker » Mo 11. Dez 2017, 14:00

Albis Radar hat ein Problem, bzw. zeigt den Niederschlag zu stark an.

Gruss
Bernhard
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Willi
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Willi » Mo 11. Dez 2017, 14:05

zeigt den Niederschlag zu stark an.
Vermutlich Schmelzzone auf ungünstiger Höhe, "Helles Band".

Gruss Willi
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Bernhard Oker » Mo 11. Dez 2017, 14:19

@Willi
http://www.metradar.ch/2009/tgn/aktuell_film.php

Bin da anderer Meinung. Siehe Übergang von La Dôle zu Albis Radar im Jura.

Gruss
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Willi » Mo 11. Dez 2017, 16:20

Hallo Bernhard

Vermutlich ist der Höhenunterschied der beiden Geräte ein wichtiger Faktor. Der la Dole dürfte in der NW-Schweiz auf knapp 2000m messen, der Albis rund 800m tiefer (zu berechnen aus der Distanz zum jeweiligen Radar und der Erdkrümmung mit virtuellem Erdradius 8'000 km). So misst der Albis voll in der Schmelzzone, der La Dole jedoch darüber. Auch der keilförmige Radarschatten des la Dole in Richtung NE ist zu beachten.

Habe die Höhe der Schneefallgrenze nicht nachgeprüft.

Gruss Willi
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Gruss Willi
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Federwolke » Mo 11. Dez 2017, 16:43

Nächstes "Hallo, ist jemand wach?": Gütsch, Matro und Piz Martegnas Temperaturmessung bitte rausnehmen, danke! Weissfluhjoch ist auch verdächtig am hüpfen, aber noch nicht extrem.

Wird Zeit, dass sich die Wetterlage normalisiert, sonst haben wir bald keine funktionierenden Bergstationen mehr...

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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Philippe Zimmerwald » Mo 11. Dez 2017, 17:58

@ Federwolke: Gehe ich richtig in der Annahme, dass du jeweils auch MCH rasch und auf direktem Wege über die festgestellten Fehlmessungen informiert hast?

Grüsse Philippe
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Re: Liebe MeteoSchweiz...

Beitrag von Federwolke » Mo 11. Dez 2017, 18:30

Danke Philippe für den Steilpass: Einfach weiter oben (Samstagmittag) lesen, was das nützt. Ist es denn die Aufgabe kleinster privater Wetterdienstleister, einen Betrieb mit über 370 Mitarbeitern darauf aufmerksam machen zu müssen, dass die Stationen Probleme haben? In fast jedem privaten Unternehmen mit auch nur knappen Personalressourcen ist man fähig, fehlerhafte Daten zu erkennen und in der eigenen Datenbank zeitnah zu sperren, damit keine Folgefehler in den eigenen Produkten auftreten. Beim Betrieb, der für die Warnung vor Naturgefahren gerne das Single-Voice-Prinzip beanspruchen möchte, dauert das mit Glück einige Stunden, mit Pech mehrere Tage.
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