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Extreme rund um Kaltfronten und Gewitter?

Grundlagen und Expertenwissen.
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Microwave
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Extreme rund um Kaltfronten und Gewitter?

Beitrag von Microwave » Mo 27. Aug 2012, 18:28

Hi Community,

Diese Nacht hatte ich einen interessanten Traum:
Ich träumte, dass irgendwie eine extreme Kaltfront daher gekommen sei und dass es danach hier in Basel-Stadt so geschneit hätte, dass der Schnee liegenblieb.
In diesem Traum dachte ich nun erst, dass es Oktober gewesen wäre, korrigierte dann auf September und realisierte dann, dass es ja erst Ende August war! :shock:
Somit hatte es nach dieser kräftigen "Traum-Kaltfront" bereits jetzt, Ende August schon bis ins Flachland (Basel) geschneit!


Nun sollte ja auch den Dümmsten der Dummen klar sein, dass das ohne VEI8-Vulkaneruption völliger Mumpitz ist. ;)
Ich habe anschliessend gegooglet, was denn eigentlich überhaupt möglich wäre: In Amerika gab es laut einer Wetterwissen-Seite im Jahre 1916 (oder so) innerhalb eines Tages aufgrund einer Kaltfront einen Temperatursturz von etwas über 50°C. Die Temperatur ging von 7°C auf etwa -43°C zurück.
Da wir ja nicht in den Staaten sind, habe ich noch kurz recherchiert, wie gross ein heftiger Temperatursturz irgendwo in Deutschland war, mit dem Ergebnis von 11°C.
Da gibt es aber sicherlich noch grössere Temperaturstürze, denke ich mal.

Hier wollte ich nun wegen obiger Tatsachen einfach mal nachfragen, was war denn wirklich der grösste Temperatursturz in der Schweiz oder in Deutschland, der vorallem nachweislich an eine Kaltfront gekoppelt war; Also wann und/oder wo ereignete sich denn der heftigste (wirksamste!) Kaltfrontdurchgang?

Dass es nach einer Kaltfront bis ins Flachland schneit, liegt ja sicherlich durchaus im Bereich des Möglichen.
Doch was ist ungefähr das früheste Datum vor Dezember, an dem das mal passiert ist? Spezialjahre wie das "Jahr ohne Sommer" zählen hierbei selbstverständlich nicht.
Und da ich mir vorstellen könnte, dass der Jura das Ganze etwas ausbremsen könnte, gibt's das Ganze in Deutschland noch "in extremer"?

Welche Kaltfronten sind denn sozusagen "am stärksten"? Solche von Herbst-/Winterstürmen, bzw. -orkanen oder solche von "nur" normalen Tiefs?
Bei der Kaltfront von Andrea hat es ja sogar bereits Anfang Januar mehr oder weniger häufig geblitzt und dabei gegraupelt (könnte man jetzt als "stark" auslegen), aber geschneit hat's zumindest hier danach nicht...



Beste Grüsse - Microwave
Zuletzt geändert von Bernhard Oker am Sa 27. Jul 2019, 15:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Microwave
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Re: Extreme rund um Kaltfronten?

Beitrag von Microwave » Sa 27. Jul 2019, 14:58

@Mods: Bitte korrigieren zu "Extreme rund um Kaltfronten und Gewitter?" ;)

Habe mir nämlich gerade die Frage gestellt, was denn so

- das längste Gewitter war? Scheinbar 17 h irgendwo in Amerika...

- das schnellste Gewitter war? Leider keine vernünftige Antwort gefunden... geht es da weit über 100 km/h Verlagerungs-Geschwindigkeit?
Am 12.07.2011 oder 13.07.2011 war irgendwann eine Zelle scheinbar mit rund 100 km/h unterwegs.
Aber gibt oder gab es sogar Gewitter, bei denen die Niederschlagskerne konstant mit z.B. 120 km/h oder noch höher unterwegs waren? Geht das überhaupt?
Die Rede ist nicht von den Bodenwinden aber von der translatorischen Verlagerungsgeschwindigkeit in 700 hPa. Das wäre doch mal spassig, eine solche Zelle mit zu erleben :mrgreen:

Grüsse - Microwave

P.S. Mit "translatorisch" möchte ich denn auch Tornados und Hurrikane ausschliessen.
Zuletzt geändert von Microwave am Sa 27. Jul 2019, 15:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Extreme rund um Kaltfronten und Gewitter?

Beitrag von Slep » So 28. Jul 2019, 13:32

Ich errinere mich,am 8.Mai 2003 dauerte ein Monstergewitter ganz drei Stunden lang!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Slep für den Beitrag:
Microwave (Mo 29. Jul 2019, 06:40)
You don`t have to be a total nutter of a weather freak to be on this forum - but it helps.

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