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Klimawandel und euer Standpunkt

Erdbeben, Kameras, Forumkritik usw.
Mathias1000
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » Mo 29. Apr 2019, 23:35

Auch wen man es nicht gerne hört, dein Zitat ist die reine Wahrheit.
Aber eines ist sicher, iegendwan rächt sich die Natur, welche auch ohne Menschen auskomnt.

Gibt es nicht so genannt Sonnenwind, welcher die Erde im 18ten Jahrhundert den Strom lahmlegte. Würde sowas gegenwärtig passieren, gäbe dies einen sehr grossen Bremser auf unsere Zivilisation.

Bei der größseren Witschaftskrise vor 10 Jahren, konnte das Klima ein wenig aufatmen.
Zuletzt geändert von Mathias1000 am Mo 29. Apr 2019, 23:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Kaiko (Döttingen)
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Kaiko (Döttingen) » So 5. Mai 2019, 13:00

Hoi zäme

Nachdem der Landrat Glarus das Projekt «LinthWind» der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) aus dem Richtplan gekippt hat,
https://www.srf.ch/news/regional/ostsch ... inthgebiet

kriselt es auch in Deutschland mit dem Ausbau der Windkraft :down:
http://www.sonnenseite.com/de/energie/w ... irale.html

Da bin ich mal gespannt wie die Deutschen die Energiewende ohne 'neue' Kohle und Gas-Anlagen schaffen werden?
Gretchen wird das nicht freuen ;)

Gruss Kaiko
Mitbetreiber des Sturmarchivs Schweiz und Wetterforscher aus Leidenschaft: http://www.sturmarchiv.ch/

Mathias1000
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » So 5. Mai 2019, 13:22

Die sollten mal mehr Zeit in die Fusionskraftwerke stecken, dann wäre das Energieproblem gelöst.

Furion
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Furion » So 5. Mai 2019, 13:32

Ja kein Wunder gibt es bei der Windkraft immer mehr Wiederstand, denn der Ifraschall und das Problem mit den Tieren ist nicht unter den Teppich zu kehren. Zudem spinnen die in Deutschland wegen den Subventionen eh total. Da wird schon in geschützten Wäldern gebaut und um so ein Windrad aufzustellen muss auch noch ein ganzer Haufen Wald gerodet werden. Einfach nur Dummheit auf hohem Level.

Wers nicht glaubt, bitte hier ein 10 Minuten ausschnitt des Wahnsinns: https://www.youtube.com/watch?v=5anZE-a ... dex=8&t=0s

Und hier nochmals 5 Minuten: https://www.youtube.com/watch?v=7mZhDKV ... _&index=12

Ich kann die Deutschen absolut verstehen.

Gruss Furion

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Willi » Mi 8. Mai 2019, 10:20

Es gibt sie - die UnternehmerInnen, deren erklärtes Ziel die Dekarbonisierung ihres Energieversorgers ist. Hut ab!
https://www.nzz.ch/wirtschaft/engie-fin ... ld.1475438
Gruss Willi
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » Mi 8. Mai 2019, 12:31

In Ungarn wollen sie mehr Geburten, dabei sollte man froh sein, wen die Bevölkerung retour geht.

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Uwe/Eschlikon » Mi 8. Mai 2019, 13:33

Dekabonisierung mit Wasserkraft und Solartechnik ist zur Hälfte eine Mogelpackung:
- nachts wird mit Kohle- und Gasstrom Wasser zurück gepumpt, sonst wären die Speicherseen im Nu leer
- die Herstellung der Solarzellen und die Gewinnung der Rohstoffe (v.a. Silizium) verschlingt jede Menge Energie aus zweifelhaften Quellen

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Federwolke » Fr 10. Mai 2019, 11:13

Auf den Punkt gebracht: https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwe ... en-Technik

Auch wenn es aussichtslos ist, den Untergang noch zu stoppen, so müsste man zumindest aus ethischen Überlegungen versuchen, ihn zu bremsen. Andere machen es sich einfacher und denken: Wenn der Untergang ohnehin nicht mehr zu stoppen ist, wozu sich noch anstrengen und sich einschränken? Nach uns die Sintflut!

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Necronom » Fr 10. Mai 2019, 17:13

Federwolke hat geschrieben:
Fr 10. Mai 2019, 11:13
Auf den Punkt gebracht: https://www.infosperber.ch/Artikel/Umwe ... en-Technik

Auch wenn es aussichtslos ist, den Untergang noch zu stoppen, so müsste man zumindest aus ethischen Überlegungen versuchen, ihn zu bremsen. Andere machen es sich einfacher und denken: Wenn der Untergang ohnehin nicht mehr zu stoppen ist, wozu sich noch anstrengen und sich einschränken? Nach uns die Sintflut!
Danke für das Posten dieses spannenden Artikels. Den habe ich heute Morgen auch gelesen. Ich finde es interessant, den Blickwinkel unterschiedlicher Perspektiven und Denkweisen einzunehmen und finde es gut, dass dieser Beitrag unterschiedliche Beurteilungen und Herangehensweisen thematisiert.

*Ein kleiner Teil der Klimademonstrierenden betätigt sich auch als Trittbrettfahrer, indem sie versucht, den Schwung der Jugendbewegung für die Durchsetzung antikapitalistischer Ideen auszunutzen." Über diesen Satz bin ich dann etwas gestolpert. Ich finde es interessant, über Kapitalismus, Demokratie und Liberalismus mir Gedanken zu machen und Widersprüche im Denken zuzulassen. Deshalb lese ich gerne auch Bücher zum Thema. Ich habe dazu keine klare Positionierung.
Gerade aufgrund der Komplexität finde ich dieses Thema in diesem Satz etwas gar schnell abgeurteilt. Natürlich müssten wir jetzt grundsätzliche wissenschaftstheoretische Diskussionen führen und überhaupt auch darüber reden, was dann genau gemeint ist mit "antikapitalistisch"... ja was ist eigentlich dieser Kapitalismus?

Ich habe diesem Post ein paar Zitate zum Thema Demokratie und Kapitalismus angefügt. Natürlich sind diese Ausschnitte aus dem Originalkontext rausgerissen und hier rekontextualisiert. Sie dienen als Anregung zur kritischen Reflexion und stehen nicht hier, um damit irgendeine Wahrheit zu konstruieren. Diese Zitate und dieser Post können und sollen natürlich kritisiert werden. Aber natürlich soll damit auch aus meiner Sicht darauf hingewiesen, dass die schnelle und undifferenzierte Verurteilung "antikapitalistischen Ideen" (was auch immer damit gemeint ist) vielleicht etwas zu kurz greift. Spannender hätte ich gefunden, wenn der Autor auch kurz auf diese Perspektiven eingegangen wäre und seine Kritik dazu geäussert hätte. Aber vielleicht liegt es auch ausserhalb seines Erkenntnisinteresses. Ist ja auch immer Ansichtssache.


«Aus der theoretischen Erörterung und empirischen Grundierung unserer Analyse ergibt sich der Befund einer erheblichen Distanz zwischen Kapitalismus und Demokratie. Es wird nicht nur deutlich, dass Kapitalismus zumindest kurz- und mittelfristig in autoritären Regimen prosperieren kann. Vielmehr erweisen sich auch die Logiken von Kapitalismus und Demokratie als so verschieden, dass zwischen beiden Spannungen auftreten müssen. Die Spannung zwischen ihnen entfaltet sich vor allem aus ihrer unterschiedlichen Haltung gegenüber Gleichheit und Ungleichheit. Das Maß an Ungleichheit, das für Kapitalismus konstitutiv und produktiv ist, ist mit dem demokratischen Prinzip der gleichen politischen Rechte und Partizipationschancen nur schwer vereinbar»
(vgl. Kocka und Merkel 2015:331).

«Das “Masslose” ist ein Strukturprinzip des Kapitalismus und hier unterscheiden sich prinzipiell auch Finanz- und Realkapital nicht. Das Ziel eines jeden Kapitalisten ist es, seinen Konkurrenten überlegen zu sein, also eine höhere Kapitalvermehrung zu erzielen» (Kastrup und Kellersohn 2014:9).

«Capitalism is a social system organized around two core relations: endless competitive accumulation between units of capital (also referred to as ‘firms’, ‘enterprises’ or ‘corporations’) and the exploitation of labour by capital» (Selwyn 2017:35).

«Zwischen Kapitalismus und Demokratie besteht ein unauflösliches Spannungsverhältnis; mit beiden konkurrieren nämlich zwei entgegengesetzte Prinzipen der gesellschaftlichen Integration um den Vorrang» (Habermas 1995:507).

«(…) Doch die Strukturveränderungen, die sich mit dem beschleunigten Aufstieg eines zunehmend globalisierten und deregulierten Finanzkapitalismus seit den siebziger Jahren ergaben, haben die soziale und politische Einbettung des Kapitalismus teils gesprengt, teils reduziert und durchweg erschwert. Die Spannungen zwischen Kapitalismus und Demokratie nahmen zu» (vgl. Kocka und Merkel 2015:334).

Quellen:

Habermas, Jürgen (1995). Theorie des kommunikativen Handelns – Band 2, Zur Kritik der funktionalistischen Vernunft (1. Auflage). Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag.

Kastrup, Wolfgang und Helmut Kellershohn (2014). Kapitalismus und/oder Demokratie? – Beiträge zur Kritik „marktkonformer“ Demokratieverhältnisse. Münster: UNRAST Verlag.

Kocka, Jürgen und Wolfgang Merkel (2015): Kapitalismus und Demokratie. Kapitalismus ist nicht demokratisch und Demokratie nicht kapitalistisch. In: Wolfgang Merkel (Hg.). Demokratie und Krise. Zum schwierigen Verhältnis von Theorie und Empirie (307-337). Wiesbaden: Springer VS.

Selwyn, Benjamin (2017). The Struggle for Development. Cambridge: Polity Press.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Necronom für den Beitrag (Insgesamt 4):
Federwolke (Fr 10. Mai 2019, 17:26) • flowi (Fr 10. Mai 2019, 18:42) • Willi (Fr 10. Mai 2019, 19:02) • Microwave (Sa 18. Mai 2019, 11:10)

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Matthias_BL » Fr 10. Mai 2019, 20:07

Hello zäme,

beim lesen der letzten Einträgen bin ich etwas heftig über das Thema des Titels gestolpert: "Klimawandel und euer Standpunkt".
OK, aber was da nun eben zusammen kommt wird nun nur noch politisch und ideologisch betrachtet und hat meiner Meinung nach nichts mehr mit "..und euer Standpunkt" zu tun.

Wenn nun Themen wie Kapitalismus und/oder Demokratie hier im Thema sind, mit Zitaten/Referenzen auf Habermas, Kastrup, Kocka, Selwyn - hätte ich erwartet, das unsere Mods eigentlich die politischen Geister in Schranken weisen - aber nein, leider bedanken die sich noch kommentarlos dafür :warm:. - denn es gibt nämlich genau so viel Gegenrede und Referenzen für viele andere Anschauungen - das liebe Mods, wäre wissenschaftlich gedacht gewesen und v.a. politisch neutral.

In meiner Welt gibt es eben nicht nur Kapitalismus oder Kommunismus, Demokratie vs. Kapitalismus, Sozialismus, Neoliberalismus, etc.
Freie Marktwirtschaft heisst, das was wir zur Zeit Leben. Die aber in einer Diktatur, die von den politischen Eliten & der Wirtschaft (Nein;: Nicht dem Kapitalismus!) geschürten, eingeschüchterten Pöbel (oder Volch!) der dann sogenannten Demokratischen Mehrheit, die zu allem Jajaja sagt, um ja keine bilateralen Verträge zu verlieren alles gut heisst und sich auch noch eine billige AHV, für eine verlustreiche Unternehmenssteuer verkaufen lässt.

Oder eingeschüchtert aus Angst um die Jobs hier in der Schweiz nur "Jajaja" abstimmen wie es einem im Büchlein vorgesagt wird, um dann später festzustellen, dass Du mit >50j eh keinen Job mehr kriegst und in der SBB, der Bundesverwaltung, Post, Swisscom in Kaderstellen mehr Deutsche als Schweizer anzutreffen sind, usw.?

Wollen wir viell. ein neues Thema eröffnen: "Klimawandel und euer politischer/ideologischer Standpunkt", oder könnten wir vielleicht hier wieder etwas weniger ideologisch werden?

Gruss
Matthias
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Christian Schlieren (Fr 10. Mai 2019, 20:39)

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