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Klimawandel und euer Standpunkt

Erdbeben, Kameras, Forumkritik usw.
Mathias1000
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » Di 18. Sep 2018, 20:39

Spass *hust* beiseite: Welcher Begriff wäre denn besser als "Klimawandel"?
"Mensch zerstöre Wetter." :unschuldig:
Wobei "Klimaerwärmung" würde stimmen. Klimawandel könnte auch Abkühlung sein.

Es besteht auch die Möglichkeit, das der Golfstrom abreist und dann könnte es in Europa einiges kühler werden.
Theoretisch könnte dann Norwegen vereisen.

Es ist auch möglich, das in Zukunft ein grösserer Vulkan ausbricht, zB. der überfällige Yellowstone-Park.
Dann würde so viel Asche in der Atmosphäre gelangen, so das mehrere Jahre (fast) keine Sonne mehr scheint und schon wird es sehr viel kühler und es ensteht wieder eine Eiszeit.
Am besten fangen wir mit "Dummheit", "Hass", "Gier" und "Krieg" an.
Das grösste Manko der Menschheit.
Da kommt mir etwas in den Sinn.
Welches sind die 3 dümmsten Erfindungen des Menschen.
1. Geld
2. Krieg
(Grosser Abstand)
3. Laubgebläse


Wen ich diese Grafik angucke, könnte es sein, das es mit der Temperatur auch wieder abwärts gehen könnte.
Bild

Christian Schlieren
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Christian Schlieren » Mi 19. Sep 2018, 20:25

Hoi zäme
Da wir in der Schweiz (auch im Sturmforum) ja ( Noch) Meinungsfreiheit haben und es um den Standpunkt zur Klimaerwärmung geht ;)
Vielleicht mache ich mir damit nicht viele freunde da die Klimaerwärmung ja ach so böse ist und man dem gemeinen Steuerzahler dafür viel Geld aus der Tasche zieht ( oder noch ziehen wird ) da ja die allermeisten an die unfassbar schlimmen folgen der Klimaerwärmung glauben.
Als erstes ich will die Klimaerwärmung gar nicht verleugnen da sie ja offensichtlich ist.
Aber ich frage was ist so schlimm daran? ( zumindest da in der Schweiz wo wir leben ) Ich habe mal in einem Bericht ( ich glaube von Meteoschweiz ) gelesen das wir in ca. 30 Jahren in der Schweiz in etwa das Klima von Rom haben werden :!: :warm: ich meine in Rom lässt es sich gut leben ich würde sagen klimatisch gesehen sogar besser als in der Schweiz.
Schöne heiße und trockene Sommer und gemäßigte Nasse Winter, ja die Gletscher in der Schweiz werden über kurz oder lang wohl verschwinden was schade ist. Aber über s ganze Jahr wird es wohl genug Regen geben und wir haben ja genügend Seen in der Schweiz womit die Trinkwasser Versorgung gewährleistet sein dürfte. am Mittelmeer schaffen sie es ja auch und dort haben sie weniger Berge und auch weniger Niederschlag, klar wird es dürren geben und in Zukunft gehören vielleicht auch bei uns im Sommer Waldbrände zur Normalität, und in den Bergen taut der Permafrost auf und es wird vermehrt zu Murgängen und Bergstürzen kommen wodurch vielleicht einzelne Dörfer aufgegeben werden müssen.
Ich bin mir auch sicher das sich die Fora an die neuen Bedingungen anpassen wird, vielleicht wachsen dann am Zürichsee halt Palmen und nicht Tannen.
Ich bin der Meinung man muss der Natur sorge tragen ja zb. mit Recycling und nicht überall Müll in den Wald werfen auch sollen Schadstoffe wie Schwefel aus den abgasen gefiltert werden aber beim co2 was ja ein natürliches Gas ist sehe ich kein Problem.
Ich persönlich sehe das Problem viel mehr bei der Überbevölkerung aber das währe dann schon zu Politisch für dieses Forum ;)
Ich freue mich auf ein Wärmeres und angenehmeres Klima in der Zukunft den dann muss ich bei meiner Pensionierung in ca. 30 Jahren gar nicht mehr ans Mittelmeer auswandern :lol:

Sorgen würde ich mir erst den machen wen es laufend kühler wird und wir auf eine neue Eiszeit zusteuern würden, den das währe dan eine wirkliche Bedrohung für die Menschheit.

In dem Sinne

Grüsse Christian
Christian Schlieren bei Zürich 393 M.ü.M

Mathias1000
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » Mi 19. Sep 2018, 21:12

Sorgen würde ich mir erst den machen wen es laufend kühler wird und wir auf eine neue Eiszeit zusteuern würden, den das währe dann eine wirkliche Bedrohung für die Menschheit.
Wieso ein Problem, lieber ein bisschen heizen als ewig schwitzen. Im Norden wird es unbewohnbarer, aber dafür kann es auf einmal sein, das Afrika grüner wird.

Aber wes es wärmer wird kann man sich immer noch in die Berge verziehen. Auf 1500m ist es sicher in 30 Jahren auch kühler als im Flachland. Oder ich wandere direkt in den Norden aus, die Hitze ist gar nicht mein Freund.
Ich bin der Meinung man muss der Natur sorge tragen ja zb. mit Recycling und nicht überall Müll in den Wald werfen auch sollen Schadstoffe wie Schwefel aus den abgasen gefiltert werden aber beim co2 was ja ein natürliches Gas ist sehe ich kein Problem.
Ja der Natur sollte man sehr viel Sorge tragen, aber da habe ich weiter oben schon geschrieben, wie jeder einzelne dazu mitragen kann.
Ich persönlich sehe das Problem viel mehr bei der Überbevölkerung aber das währe dann schon zu Politisch für dieses Forum
Auch da könnte jeder einzelne mittragen, wen jeder max. 2 Kinder auf die Welt stellt.

Könnte man das Co2-Problem nicht umgehen, wen mehr grün angepflanzt wird und nicht alles verpflaster wird ?

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Uwe/Eschlikon
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Uwe/Eschlikon » Do 20. Sep 2018, 12:55

Der Begriff "Klimawandel" wird meiner Meinung nach falsch interpretiert, nicht dass der Begriff als solches falsch wäre. Es wird so interpretiert, als sei der Klimawandel bzw. die Erwärmung ein neues, nie dagewesenes Phänomen, an dem nur der Mensch die Schuld trägt. Ohne Mensch und Industrialisierung gäbe es vermutlich (nach dem Ende der Kl. Eiszeit um ca. 1850) auch eine Erwärmung, also auch einen Klimawandel, möglicherweise aber nicht so schnell und ausgeprägt.
...und in den Bergen taut der Permafrost auf und es wird vermehrt zu Murgängen und Bergstürzen kommen
Dass jeder Felssturz gleich der Erwärmung zuzuschreiben ist, kann klar angezweifelt werden. Ich war neulich auf einer Exkursion des SVSMF (Schweiz.Vereinigung der Strahler und Mineraliensammler; bin Mitglied) und wir haben in einem Sturzgebiet nach Mineralien gesucht. Eine Geologieprofessorin erklärte, dass sich solche Stürze nicht von heute auf morgen ereignen, sondern oft Hunderte oder gar Tausende von Jahren Vorlaufzeit haben. Es gäbe auch keine nachweisliche Häufung zu einer bestimmten Jahres- oder Tageszeit. Starkregen könne solch einen Felssturz oder grossen Murgang zwar auslösen oder beschleunigen, aber der Fels- oder Berghang wäre so oder so in absehbarer Zeit gekommen. Schliesslich wachsen die Alpen derzeit mit rund 1 bis 1,5mm pro Jahr nach oben (1000-1500m/1 Mio Jahren) und das ist recht viel. Ergo muss auch wieder viel Material durch die Erosion und Schwerkraft nach unten. Die Abtragungsrate liegt bei 0,5 bis 1,0 mm/Jahr (also 500-1000m/1 Mio. Jahren).

Jeden Stein, der auf Gleise und Strassen runter fällt, sogleich der Klimaerwärmung zuzuschreiben ist bloss medienwirksam, aber wissenschaftlicher Blödsinn!

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » Do 20. Sep 2018, 16:32

Schliesslich wachsen die Alpen derzeit mit rund 1 bis 1,5mm pro Jahr nach oben (1000-1500m/1 Mio Jahren) und das ist recht viel
Dies habe ich nicht gewusst, das unsere Alpen auch noch am wachsen sind. Eine Frage dazu, könnte dies nicht auch ein Erdbeben auslösen ?

Aber Weltweit gesehen, ist dies ein ganz normaler Vorgang. Die Berge wachsen mit Plattenverschiebungen, und mit der Erosion geht wieder Material nach unten.
Und das schon seit es die Erde gibt.

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Egon_(Vlbg)_700m » Do 20. Sep 2018, 17:34

Mathias1000 hat geschrieben:
Schliesslich wachsen die Alpen derzeit mit rund 1 bis 1,5mm pro Jahr nach oben (1000-1500m/1 Mio Jahren) und das ist recht viel
Dies habe ich nicht gewusst, das unsere Alpen auch noch am wachsen sind. Eine Frage dazu, könnte dies nicht auch ein Erdbeben auslösen ?

Aber Weltweit gesehen, ist dies ein ganz normaler Vorgang. Die Berge wachsen mit Plattenverschiebungen, und mit der Erosion geht wieder Material nach unten.
Und das schon seit es die Erde gibt.
Darum liegen wir in einer Erbebenregion https://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik ... rte/europa

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » Do 20. Sep 2018, 17:45

Darum liegen wir in einer Erbebenregion https://www.zamg.ac.at/cms/de/geophysik ... rte/europa
Ups !!
Haben wir einfach Glück gehabt, das momentan nicht ernsteres passiert ist ?

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Uwe/Eschlikon » Do 20. Sep 2018, 20:22

Hallo nochmals

Direkt in einer Erdbebenzone leben wir nicht, da die Erdkruste unter jüngeren Faltengebirgen stark verdickt ist und daher nicht sehr erdbebenanfällig ist. Meist sind nur die Ränder erdbebengefährdet, also etwa der Oberrheingraben oder Teile von Norditalien. Das Wallis und das Engadin sind auch mehr gefährdet, weil dort eine markante Bruchzone durch führt.

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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von Mathias1000 » Do 20. Sep 2018, 20:35

So ruhig ist die CH nicht: http://www.seismo.ethz.ch/de/earthquake ... t-90-days/

1356 hat es in Basel auch recht geschüttelt und dies könnte sich wiederholen.

flowi
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Re: Klimawandel und euer Standpunkt

Beitrag von flowi » Do 20. Sep 2018, 22:23

Christian Schlieren hat geschrieben:... Ich freue mich auf ein Wärmeres und angenehmeres Klima in der Zukunft den dann muss ich bei meiner Pensionierung in ca. 30 Jahren gar nicht mehr ans Mittelmeer auswandern :lol:
Wenn Du die einleitenden Sätze weggelassen hättest, gäb´s dafür glatt den Satire Award 2018. Bravo :up:
Wobei Du hierzulande (D) mit starker Konkurrenz leben müsstest.
Unser weibliches pendant zu Blocher hats nämlich voll drauf:
https://www.youtube.com/watch?v=IV8UzT_9bXg

Stellt Euch jetzt mal vor, ....
die Römer hätten seinerzeit ganz Germanien und in der Folge den Rest der Welt erobert - und sie wären final auch nicht an der sprichwörtlichen spätrömischen Dekadenz gescheitert.
Sprich: die für die damalige Zeit beispiellose Plünderung der natürlichen Ressourcen
https://de.wikipedia.org/wiki/Entwaldun ... scher_Zeit
wäre nicht nur auf den Mittelmeerraum begrenzt gewesen, sondern hätte schon damals ein globales Ausmaß angenommen.
Zumal sich die Römer technologisch bereits an der Schwelle zur Industrialisierung befunden hatten, viel fehlte da nicht mehr...

Fürs heiß ersehnte Mittelmeerklima nördlich der Alpen wäre jedenfalls gesorgt gewesen ...
Zuletzt geändert von flowi am Do 20. Sep 2018, 23:02, insgesamt 1-mal geändert.

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