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GFS vs. ECMWF, und andere Modelle im Vergleich

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Joachim
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Re: GFS vs. ECMWF, und andere Modelle im Vergleich

Beitrag von Joachim » Mo 7. Mär 2016, 12:39

Hi

wen es interessiert ... hier die Details:

https://software.ecmwf.int/wiki/display ... cycle+41r2

Grüsslis

Joachim

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Severestorms
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Re: GFS vs. ECMWF, und andere Modelle im Vergleich

Beitrag von Severestorms » Mi 9. Mär 2016, 17:26

Joachim hat geschrieben:Hi

wen es interessiert ... hier die Details:

https://software.ecmwf.int/wiki/display ... cycle+41r2

Grüsslis

Joachim
Wen es interessiert :wink: mehr über diesen Meilenstein zu erfahren, hier noch auf Deutsch:
http://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/new ... vorhersage

Gruss,
Chris
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Re: GFS vs. ECMWF, und andere Modelle im Vergleich

Beitrag von Willi » Mi 13. Feb 2019, 08:19

In der letzten Zeit hatte ich den Eindruck, dass ECMWF in der Mittelfrist (für mich ab 5 Tage...) auffallend oft auf einen meridionalen Austausch hin tendiert: also warm im Norden und kalt im Süden. Bei uns wird dann frisches Bisengebläse vorhergesagt, das aber so nie eintrifft. GFS ist konservativer und für mich auch realistischer. Ist da etwas dran oder eher doch nicht?

Aktuelles Beispiel angefügt.

Gruss Willi

Quelle: ecmwf.int, Start 13.2.2019 00Z, Vorhersage 22.2.2019 00Z
Bild

Quelle: wetter3.de
Bild
Gruss Willi
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Re: GFS vs. ECMWF, und andere Modelle im Vergleich

Beitrag von Federwolke » Mi 13. Feb 2019, 20:04

Die beiden "grossen" Modelle haben je eine allgemein bekannte Schwäche in der Mittelfrist. EZ den so genannten Skandihoch-Bias und GFS den Atlantikdurchbruch-Bias.

Schönes Beispiel dafür: Vor einer Woche hat EZ über mehrere Läufe hinweg unser aktuelles Mitteleuropa-Hoch über Skandinavien gerechnet, wir in einer Ostlage mit ein paar verfrühten Ostereiern aka Kaltlufttropfen genau über den Alpen. GFS hat dieses Szenario auch mal aufgenommen, aber viel schneller wieder verworfen. Ich glaube schon lange keiner EZ-Karte mehr jenseits der 144 h, die ein Skandinavien-Hoch zeigt, es sei denn, ein paar andere Modelle ziehen mit. Statistik führe ich darüber keine, aber das hat sich über die Jahre so eingeprägt.

Auf der anderen Seite GFS, das - vor allem im Winter - immer wieder ein zu schnelles Ende einer Hochdrucklage über dem Kontinent zeigt und die Westdüse voll durchgreifen lässt. Meistens krepieren diese Dinger über Westeuropa (unser berühmt-berüchtigter Frontenfriedhof), oder tropfen nach Süden ins Mittelmeer ab, weil über Osteuropa das Hoch zu stark dagegenhält. Man darf gespannt sein, ob im neuen GFS (es soll nun am 20. März operativ werden, sofern in Entenhausen übermorgen nicht wieder der Geldhahn zugedreht wird) diese Schwäche ausgemerzt wird. Wann man beim sonst eigentlich stabileren EZ den Skandihoch-Bias rausbekommt...?
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Willi (Mi 13. Feb 2019, 20:18)

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