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Grundsatzfrage: Welche Themen sollen im Sturmforum behandelt werden?

Erdbeben, Kameras, Forumkritik usw.
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Federwolke
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Re: Trockenheit/Hitze Sommer 2026

Beitrag von Federwolke »

Michael ZH hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 22:27 Wieso meinst du, dass du als Moderator keine besonderen Befugnisse hast?
Moderatoren können Beiträge verschieben, löschen oder verändern, und das ist auch alles dokumentiert und transparent. In Eigenregie tun wir das nur, wo ganz klar gegen Gesetze verstossen wird, bei offensichtlichem Spam oder wenn einem User beim Formatieren etwas verunglückt ist (z.B. Bilder richtig einbetten, Doppelposts löschen und solcher Kram). Bei grenzwertigen Diskussionen, Beleidigungen etc. diskutieren wir das Vorgehen vorab im Team. Ich lösche z.B. nie selbst Angriffe auf mich selbst. Nicht zuletzt auch, weil meiner Meinung nach jeder erwachsene Mensch das Recht hat, sich öffentlich zu blamieren, wenn er den Drang dazu verspürt (noch mehr Meinungsfreiheit geht nicht!). Leider tun das die meisten nur aus der Anonymität heraus, ich stehe wenigstens mit meinem vollen Namen zu dem, was ich schreibe. Und ja, ich bin gerne geradeheraus und akzeptiere es daher auch, wenn man mit gleicher Münze zurückzahlt. Von mir aus müssten keine Beiträge gelöscht werden, die mich kritisieren. Ich habe aber volles Verständnis dafür, wenn andere Moderatoren dies tun, damit die Lawine nicht noch mehr ins Rollen kommt.

Michael ZH
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Re: Trockenheit/Hitze Sommer 2026

Beitrag von Michael ZH »

Federwolke hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 22:40
Michael ZH hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 22:27 Wieso meinst du, dass du als Moderator keine besonderen Befugnisse hast?
Moderatoren können Beiträge verschieben, löschen oder verändern, und das ist auch alles dokumentiert und transparent. In Eigenregie tun wir das nur, wo ganz klar gegen Gesetze verstossen wird, bei offensichtlichem Spam oder wenn einem User beim Formatieren etwas verunglückt ist (z.B. Bilder richtig einbetten, Doppelposts löschen und solcher Kram). Bei grenzwertigen Diskussionen, Beleidigungen etc. diskutieren wir das Vorgehen vorab im Team. Ich lösche z.B. nie selbst Angriffe auf mich selbst. Nicht zuletzt auch, weil meiner Meinung nach jeder erwachsene Mensch das Recht hat, sich öffentlich zu blamieren, wenn er den Drang dazu verspürt (noch mehr Meinungsfreiheit geht nicht!). Leider tun das die meisten nur aus der Anonymität heraus, ich stehe wenigstens mit meinem vollen Namen zu dem, was ich schreibe. Und ja, ich bin gerne geradeheraus und akzeptiere es daher auch, wenn man mit gleicher Münze zurückzahlt. Von mir aus müssten keine Beiträge gelöscht werden, die mich kritisieren. Ich habe aber volles Verständnis dafür, wenn andere Moderatoren dies tun, damit die Lawine nicht noch mehr ins Rollen kommt.
Ok, trotzdem scheint das Forum immer mehr einzuschlafen :( Zudem heisst Teamarbeit oft auch mehr Anonymität und weniger volle Namen :-D Ich hoffe einfach auf bessere Zeiten ;)


flowi
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Re: Trockenheit/Hitze Sommer 2026

Beitrag von flowi »

Eine Bitte an die Mods:
sämtliche Beiträge zur Kontroverse irgendwohin verschieben.
Danke.

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Federwolke
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Grundsatzfrage: Welche Themen sollen im Sturmforum behandelt werden?

Beitrag von Federwolke »

Aus dem Thema "Trockenheit/Hitze Sommer 2026" verschoben.

Michael78
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Re: Trockenheit/Hitze Sommer 2026

Beitrag von Michael78 »

Meine Meinung:

Wer sich hier politisch/polemisch etc. äussern will, soll dies doch in einem separaten Thread im Offtopic tun.

Simon 8542
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Re: Trockenheit/Hitze Sommer 2026

Beitrag von Simon 8542 »

Ich denke auch, es sollte hier nicht einen politischen/polemischen Schlagabtausch geben, sondern eine sachliche Diskussion zum Thema.

Darf man seine Meinung dabei auch mal pointiert äussern? Ich denke, ja. Hat eine sachliche Diskussion auch politische Aspekte? In den allermeisten Fällen wohl ja. Und das hat nichts mit dem Thema Wetter und Klima zu tun, sondern wäre bei jedem anderen Thema auch so. Sobald ein Thema Menschen betrifft, ist es in einer Demokratie auch politisch. Also wie Fabienne schon geschrieben hat: Es lässt sich nicht trennen. Wenn es nicht auch politische Aspekte haben darf, dann ist jede sachliche Diskussion unmöglich.
Michael78 hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 10:55 Meine Meinung:

Wer sich hier politisch/polemisch etc. äussern will, soll dies doch in einem separaten Thread im Offtopic tun.
Einfach nebenbei: Dein Beitrag ist in diesem Thread (Trockenheit/Hitze) hochgradig offtopic und politisch (betrifft durchaus auch die freie Meinungsäusserung und somit die Menschenrechtskonvention).
Zuletzt geändert von Simon 8542 am Mi 5. Aug 2026, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.

menzi666
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Re: Trockenheit/Hitze Sommer 2026

Beitrag von menzi666 »

Michael ZH hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 22:27 @Federwolke

Bin nicht der Meinung, dass du die Wurzel allen Übels bist. Nur ein teil davon und der andere teil finde ich sehr gut an dir . Das ist ein grosser Unterschied. Ich finde deinen Wortschatz manchmal sehr manipulierend. Wieso meinst du, dass du als Moderator keine besonderen Befugnisse hast? Zudem würde ich mich freuen, dass wir wieder einen lebendigeren Austausch haben ;)
LG
Michael
Guten Tag.
Mir platzt der Kragen...
Ich bin seit Jahren stiller Mitleser und Profiteur vin dem Wissen in diesem Forum.
Wenn jemand - selbstbezeichnung "betrunken" - hier rumpõbelt, wäre das für mich ein Ausschlussgrund.
Meiner Meinung nach ist alles "politisch" und Klimafragen sowieso...
Und Diskussionen gibts nur mit Respekt.
Lieber Michael:
Was meinst Du mit "sehr manipulierend"?
Lg Flo


Necronom
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Re: Grundsatzfrage: Welche Themen sollen im Sturmforum behandelt werden?

Beitrag von Necronom »

Michael ZH hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 19:25
Federwolke hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 19:05 Wetter, Klima und Politik lassen sich nun mal nicht trennen. (...)
(...) Es scheint auch von dir kein Wille da zu sein diese Themen zu trennen. (...)
Auf welchen epistemologischen, ontologischen und methodologischen Grundlagen, Positionen und Perspektiven basieren deine Annahmen zur Trennung dieser Themen? Was verstehst du unter Politik? Ist es aus wissenschaftlicher Perspektive nicht gerade interessant, Zusammenhänge zwischen Gesellschaft/Politik und Klima/Ökologie zu beleuchten und zu analysieren? Es sind ja einige wissenschaftliche Sachbücher und Essays erschienen, die solche Zusammenhänge untersuchen oder zumindest berühren. Damit verbunden sind auch häufig wissenschaftsphilosophische und wissenschaftstheoretische Fragen zum Zusammenhang von Naturwissenschaften und Gesellschaftstheorie sowie Wissenschaft und Gesellschaft.

Eine kurze, lose Auswahl an Literatur, die solche Fragen potentiell behandeln oder berühren:

Beckert, Jens (2024). Verkaufte Zukunft. Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht. Berlin: Suhrkamp Verlag.
Buch: https://www.suhrkamp.de/buch/jens-becke ... 3518588093
Autor: https://www.mpifg.de/beckert (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln)

Chakrabarty, Dipesh (2024). Das Klima der Geschichte im planetarischen Zeitalter. Berlin: Suhrkamp Verlag.
Buch: https://www.suhrkamp.de/buch/dipesh-cha ... 3518587799
Autor: https://history.uchicago.edu/directory/ ... hakrabarty (University of Chicago)

Ellis, Erle C. (2018). The Anthropocene: A Very Short Introduction. Oxford: Oxford University Press.
Buch: https://global.oup.com/academic/product ... 0198792987
Autor: https://ges.umbc.edu/ellis/ (University of Maryland, Department of Geography & Environmental Systems)

Foster, John Bellamy und Brett Clark (2020). The Robbery of Nature. Capitalism and the Ecological Rift. New York: Monthly Review Press.
Buch: https://monthlyreview.org/9781583678404/
Autoren: https://cas.uoregon.edu/directory/socia ... ll/jfoster (emeritiert, University of Oregon) ; https://profiles.faculty.utah.edu/u0847751 (University of Utah)

Jasanoff, Sheila (Hg.) (2004). States of Knowledge. The Co-production of Science and the Social Order. London: Routledge.
Buch/Verlag: https://www.routledge.com/States-of-Kno ... 0415403290
Autorin: https://www.hks.harvard.edu/faculty/sheila-jasanoff (Harvard Kennedy School)

Longino, Helen E. (1990). Science as Social Knowledge. Values and Objectivity in Scientific Inquiry. Princeton: Princeton University Press.
Buch: https://press.princeton.edu/books/paper ... -knowledge
Autorin: https://philosophy.stanford.edu/people/helen-longino (emeritiert, Stanford University)

Mann, Michael E. (2022). The New Climate War. The Fight to Take Back Our Planet. Trade Paperback Edition. New York: PublicAffairs.
Buch: https://www.hachettebookgroup.com/title ... 541758216/
Autor: https://earth.sas.upenn.edu/people/michael-mann (University of Pennsylvania)

Moore, Jason W. (2015). Capitalism in the Web of Life. Ecology and the Accumulation of Capital. London: Verso.
Buch: https://www.versobooks.com/en-gb/produc ... eb-of-life
Autor: https://www.binghamton.edu/sociology/fa ... id=jwmoore (Binghamton University)

Omodeo, Pietro Daniel (2019). Political Epistemology. The Problem of Ideology in Science Studies. Cham: Springer Nature Switzerland AG
Buch: https://link.springer.com/book/10.1007/ ... 30-23120-0
Autor: https://www.unive.it/data/people/14840389 (Ca' Foscari University of Venice)

Oreskes, Naomi (2019). Why Trust Science? Princeton: Princeton University Press.
Buch: https://press.princeton.edu/books/hardc ... st-science

Oreskes, Naomi & Conway, Erik M. (2023). The Big Myth. How American Business Taught Us to Loathe Government and Love the Free Market. New York: Bloomsbury Publishing.
Buch: https://www.bloomsbury.com/us/big-myth-9781635573572/
Autorin: https://histsci.fas.harvard.edu/people/naomi-oreskes (Harvard University)
Co-Autor: https://www.cla.purdue.edu/directory/pr ... onway.html (Purdue University)

Video zu einem Vortrag von Naomi Oreskes an der ETH in der Reihe «SPEED2ZERO Perspective»: https://video.ethz.ch/events/2025/speed2zero; https://speed2zero.ethz.ch/de/news-events-de/

Es handelt sich dabei um Beispiele. Zu jeder dieser Publikationen gibt es vermutlich zahlreiche Kritiken und gar Debatten (man denke bspw. an die Anthropozän-Kapitalozän-Debatte). Der Punkt: Es deutet sich bei einem groben Blick auf vorhandene Literatur vielleicht schon an, dass eine Trennung von Politik und Klima/Ökologie nicht so einfach zu bewerkstelligen ist, gerade aus wissenschaftlicher Perspektive. Vielleicht aber müssten wir erst einmal gemeinsam klären, was genau unter «Politik» verstanden wird, wie «Politik» im Alltag und in wissenschaftlichen Diskursen eigentlich bestimmt wird, was wir hier darunter verstanden haben und verstehen :-)

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