Doch, mittlerweile glaube ich es. Und zwar nicht unbedingt wegen der Niederschlagsprognosen (die mittlerweile aber recht ähnlich von allen Modellen berechnet werden), sondern wegen der Tatsache, dass der Trogdurchgang bei uns wieder ausgeprägter berechnet wird, als noch bsp. am Freitagmorgen (oder wie ich ihn nenne: den Morgen des Dürreschreckens), als die Modelle teils komplette Trockenheit bis und mit Dienstag zeigten (was ich allerdings schon damals eher unrealistisch fand).
Diese stärkere Zyklonalisierung schlich sich etwa ab Freitagmittag (habs nicht mehr exakt im Kopf) zunehmend wieder in die Modelle. Es gab also sozusagen eine schrittweise Ent-Rüeblisierung.
Situation am Montag 12 UTC gemäss heutigen Sonntagslauf von ECMWF (06 UTC):

Vergleich selber Prognosezeitpunkt am Donnerstagabend (18 UTC):

Der Unterschied mag marginal sein, aber er ist halt entscheidend. Variante Donnerstag wäre trockene Nordwestströmung, Variante Sonntag bringt mit einer "Kurve" mehr den nötigen Impuls für Niederschlag.



