Re: Weisse Weihnachten 2025?
Verfasst: Sa 27. Dez 2025, 11:00
Ab dem 1. Tag sollte es losgehen, wie seht ihr das?


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Federwolke hat geschrieben: ↑So 28. Dez 2025, 08:36 ... hat definitiv nichts mehr mit Weihnachten 2025 zu tun. Ich bitte doch sehr, für neue Zeiträume einen neuen Thread zu eröffnen, statt dies und die anschliessend mühsame Verschieberei der Beiträge der Moderation zu überlassen. Besten Dank!
Zum eigentlichen Thema: Die Verschieberitis sollte aber schon auffallen. Vorgestern sollte es bereits am Silvesterabend anfangen zu schneien, gestern war es Neujahr, und heute der 2. Januar. Zudem sollte bei den Diagrammen nicht nur auf die Kurven der Schneehöhe geschaut werden, sondern auch auf die Wahrscheinlichkeit (in % am unteren Rand, und das auch noch bezogen auf "Alt. 997 m", weil ja: GFS ist eben ein uraltes Globalmodell, wo Emmen halb auf dem Pilatus oben liegt). Ich erwähne dies alles nur, damit allfällige Enttäuschungen nicht allzu heftig ausfallen. Früher hat man das auch "Euphoriebremse" genannt![]()


Ja, nach GFS. Ist und bleibt leider GFS, das in der Entwicklung stehen geblieben und von zahlreichen anderen Modellen überholt worden ist. Ich verstehe ja, dass man gerne jung bleiben möchte und deshalb seit einem Vierteljahrhundert an diesem Modell festhält, die Enttäuschungen sind damit aber vorprogrammiert.

Nein, auch GFS hat sich grundlegend gewandelt. Klar, der Name blieb, aber sonst sind die Amis auch nicht stehen geblieben. Mag sein, dass die Berechnungen von ECMWF in gewissen Situationen etwas akurater, aber verteufeln muss man das GFS nicht. Und man darf es in der Kurzfrist-Prognose nicht mit den hochauflösenden Lokal-Modellen vergleichen.Ja, nach GFS. Ist und bleibt leider GFS, das in der Entwicklung stehen geblieben und von zahlreichen anderen Modellen überholt worden ist. Ich verstehe ja, dass man gerne jung bleiben möchte und deshalb seit einem Vierteljahrhundert an diesem Modell festhält, die Enttäuschungen sind damit aber vorprogrammiert.
Ich verteufle nichts, ich teile nur meine Erfahrungen mit der täglichen Arbeit damit seit über 20 Jahren. Und da hat GFS nun mal kontinuierlich an Bedeutung verloren. Gut in der Gesamtschau der Mittelfrist, um auf mögliche Überraschungen vorbereitet zu sein, mehr aber auch nicht. Für die Kurzfrist sollte man es gar nicht mehr verwenden, seit es hoch auflösende Modelle gibt. Man nimmt ja auch keine Motorsäge, um ein Egli zu filetieren...


Ich bin mir sicher, dass du dir dessen bewusst bist - aber nichtsdestotrotz: Natürlich, und das ist auch völlig in Ordnung so. Wir sehen ja immer mehr Modelle, die auch global in höherer Auflösung rechnen. Aber die Auflösung ist eben nur eine von vielen Variablen, die die Qualität eines Modells beeinflussen. Ein Modell besteht aus einer Vielzahl von Komponenten, und selbst wenn die Auflösung eines globalen Modells wie sehr hoch aufgelöst wäre, wäre es nicht global optimal, weil die Modelle regional "getuned" werden auf die lokalen Gegebenheiten, aber auch schlicht, weil die Gitterauflösung nicht global unifrom ist.Federwolke hat geschrieben: ↑So 28. Dez 2025, 13:54Mein Einwand sollte aber hauptsächlich auf den Umstand zielen, dass die Modelltopographie so schlecht aufgelöst ist, dass ein Gitterpunkt zu nah an den Voralpen (in diesem Fall Emmen) unbrauchbar ist, weil fast 600 Meter zu hoch.