Höhentief, 17.10.2026 bis 19.10.2026
Verfasst: Do 15. Okt 2026, 17:10
Hoi zäme
Am Wochenende bahnt sich m.E. eine bemerkenswerte Tiefdruck-Wetterlage an. Kurz gesagt: Ein Höhentief, das wegen der kräftigen Hochdruckbrücke über Osteuropa nicht weiter Richtung Osten vorankommt, tropft ab Samstag westlich der Schweiz nach Süden. Die Modelle präsentierten in den letzten paar Tagen fast mit jedem Lauf neue Varianten, die vor allem bezüglich der Niederschlagssummen teils sehr unterschiedlich waren (von beinahe-trocken bis Weltuntergang).
Mittlerweile scheint sich aber eine gewisse Einigkeit einzupendeln (sofern man mal GFS ignoriert, dass irgendwie sein eigenes Zügli fährt ...).
Heisst: Das Tief spaltet sich mit seinem Kern über Dänemark ab und tropft dann langsam Richtung Südwesten. Am Sonntagmittag dürfte es mit seinem Kern mehr oder weniger Frankreich "ausfüllen":

Die derzeit von ECMWF und auch den ICON CH-Modellen präsentierte Variante würde dazu führen, dass am Samstag zuerst die Kaltfront des Systems zur Schweiz schwappen und dann vermutlich retrograd werden würde. Diese Phase 1 dürfte vor allem dem westlichen Mittelland und der Nordwestschweiz doch ordentliche Niederschlagsmengen bringen.
In Phase 2 nähme das Tief dann sehr feuchte Luft über dem Mittelmeerraum auf und würde diese mit einer südlichen/südöstlichen Höhenströmung zur Alpensüdseite drücken. Das hätte recht ergiebige Niederschläge im Simplongebiet, dem angrenzenden Piemont sowie dem westlichen Tessin zur Folge.
Summen bis Montagfrüh gemäss EZ:

Summen bis Montagfrüh gemäss ICON CH2:

Das Problem scheint mir wie immer zu sein, dass bereits kleine Veränderungen bei der Zugbahn des Tiefs recht grosse Auswirkungen auf Intensität und Lokalisierung des Niederschlags haben können. Grundsätzlich aber eine spannende, weil eher ungewöhnliche Wetterlage, die durchaus Unwetterpotenzial aufweist in gewissen Regionen.
Am Wochenende bahnt sich m.E. eine bemerkenswerte Tiefdruck-Wetterlage an. Kurz gesagt: Ein Höhentief, das wegen der kräftigen Hochdruckbrücke über Osteuropa nicht weiter Richtung Osten vorankommt, tropft ab Samstag westlich der Schweiz nach Süden. Die Modelle präsentierten in den letzten paar Tagen fast mit jedem Lauf neue Varianten, die vor allem bezüglich der Niederschlagssummen teils sehr unterschiedlich waren (von beinahe-trocken bis Weltuntergang).
Mittlerweile scheint sich aber eine gewisse Einigkeit einzupendeln (sofern man mal GFS ignoriert, dass irgendwie sein eigenes Zügli fährt ...).
Heisst: Das Tief spaltet sich mit seinem Kern über Dänemark ab und tropft dann langsam Richtung Südwesten. Am Sonntagmittag dürfte es mit seinem Kern mehr oder weniger Frankreich "ausfüllen":

Die derzeit von ECMWF und auch den ICON CH-Modellen präsentierte Variante würde dazu führen, dass am Samstag zuerst die Kaltfront des Systems zur Schweiz schwappen und dann vermutlich retrograd werden würde. Diese Phase 1 dürfte vor allem dem westlichen Mittelland und der Nordwestschweiz doch ordentliche Niederschlagsmengen bringen.
In Phase 2 nähme das Tief dann sehr feuchte Luft über dem Mittelmeerraum auf und würde diese mit einer südlichen/südöstlichen Höhenströmung zur Alpensüdseite drücken. Das hätte recht ergiebige Niederschläge im Simplongebiet, dem angrenzenden Piemont sowie dem westlichen Tessin zur Folge.
Summen bis Montagfrüh gemäss EZ:

Summen bis Montagfrüh gemäss ICON CH2:

Das Problem scheint mir wie immer zu sein, dass bereits kleine Veränderungen bei der Zugbahn des Tiefs recht grosse Auswirkungen auf Intensität und Lokalisierung des Niederschlags haben können. Grundsätzlich aber eine spannende, weil eher ungewöhnliche Wetterlage, die durchaus Unwetterpotenzial aufweist in gewissen Regionen.

