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04.-07.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Alles zu (Un)wetter und Klima relevant für die Schweiz
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Federwolke
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Re: 04.-07.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Federwolke » Fr 24. Mai 2019, 18:08

Na endlich ist die Katze aus dem Sack! Eine so ähnliche Antwort habe ich erwartet, man kennt sich ja lange genug :)
Uwe/Eschlikon hat geschrieben:
Mi 22. Mai 2019, 21:22
Jeder, der im Mai oder Juni in den Bergen unterwegs ist, weiss, wie unterschiedlich die Schneemengen an ein und demselben Ort sein können, je nach Wind, Niederschlagsmengen, Besonnung oder anderen Witterungseinflüssen während der letzten Monate :roll:
Was für eine bahnbrechende Erkenntnis: Wetter ist also über Jahre hinweg nicht vergleichbar, weil es immer etwas anders ist. Was die zahlreichen, an verschiedenen Expositionen und Höhenlagen über den ganzen Alpenraum verteilten Stationen messen, ist also ein Produkt unterschiedlicher Witterung. Wer hätte das gedacht - gut, dass uns das endlich jemand erklärt! Je nach Abfolge der Wetterlagen sammelt sich also mal mehr oder weniger Schnee, setzt sich rascher oder langsamer, taut rasch oder fast gar nicht weg. Ja, sowas kann man dann natürlich überhaupt nicht vergleichen.

Der aktuelle Mai (einer der kältesten der letzten 30 Jahre) kann auch nicht mit anderen verglichen werden. Denn um eine Vergleichbarkeit der Temperaturen zu gewährleisten, müsste der Wind in jedem Mai aus der selben Richtung und mit derselben Stärke geweht haben. Was erlauben Wetter...!? :fluchen:

Also, liebe Meteo Schweiz, liebes SLF: Baut eure Stationen (die ihr frecherweise auch noch dort aufgestellt habt, wo der Wind den Schnee nicht wegblasen kann) wieder ab, und geht in die Sahara Sonnenstunden zählen - dort ist das Wetter nämlich fast immer gleich und deshalb vergleichbar. Wozu viel Geld für die Forschung mittels teurer Wetterstationen ausgeben, wenn ein Uwe aus Eschlikon doch nur den Finger in den nicht mehr vorhandenen Schnee am Südhang vor seinem Ferienhaus im Goms stecken muss, um den Überblick über die Schneelage der ganzen Schweiz in 2000, 3000 m und in jedem Tal zu haben.

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Re: 04.-07.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Uwe/Eschlikon » Fr 24. Mai 2019, 19:45

Off Topic
@Federwolke

Du hast nicht verstanden, auf was ich hinaus wollte, was ich damit in Bezug auf die Schneehöhenmessungen sagen wollte, denn nur um das geht es, nicht ums Wetter und den Winter bzw. die Witterung als Ganzes. Aber da du mich en nur als "Stümper" und "Laie" anschaust, so lassen wir das...denn es bringt nichts weiter darüber zu diskutieren.
Du kannst auch nicht im normalen Schreibstil antworten, sondern immer nur auf die herablassend-polemische Art und Weise, aber das bin ich ja mittlerweile hier im Forum von dir gewohnt. Schade ums Forum, schade (oder eher beschämend) auch um deine Stellung als Moderatorin hier...aber ist nun mal so...und die meisten können eh nicht aus ihrer Haut...

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Re: 04.-07.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Federwolke » Fr 24. Mai 2019, 20:00

Ja, immer dieselbe Leier seit Jahren (mimimi... böse Moderatorin). Hatte ich nicht anders erwartet. Wie gesagt: Man kennt sich lange genug...

Du trittst hier immer wieder als Besserwisser auf, der die Wissenschaft lächerlich macht und bist für keine sachlichen Argumente zugänglich (der Dunning-Kruger-Effekt lässt grüssen). Wenn man auf deine Frage nach der Differenzierung harte Fakten liefert, dann sind halt die Stationen alle falsch aufgestellt - als ob die Leute vom SLF von dir belehrt werden müssten, wie man richtig Schnee misst. Und dann wunderst du dich, wenn man "herablassend-polemisch" antwortet. Denn ja, ich gebe zu: Ich habe die Hoffnung längst aufgegeben, mit dir eine vernünftige Diskussion führen zu können. Aber deine wiederholt wissenschafts-verachtenden Statements werde ich ganz bestimmt auch in Zukunft nicht unwidersprochen lassen, schliesslich lesen hier ja noch Leute mit, die etwas lernen wollen. Hast dir halt das falsche Forum für deine Fake-News ausgesucht, tut mir leid :)

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Re: 04.-07.05.2019: Kälteeinbruch, Schnee und Frost

Beitrag von Federwolke » Sa 15. Jun 2019, 16:26

Im Nachgang zu der unsäglichen Diskussion bezüglich Repräsentativität der Schneehöhen-Messwerte sei noch dies als lesenswert empfohlen: https://tirol.orf.at/stories/3000396/

Wenn man sowohl in Nord- wie in Südtirol über das massive Schmelzwasser "überrascht" ist, dann waren die Messwerte auf die Gesamtfläche und insbesondere über die Lagen oberhalb von 2500 m betrachtet, wo es kaum noch Messstationen gibt, wohl eher zu tief als zu hoch.

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