Übers Wochenende zieht ein Gewitter-Trögli von West nach Ost über die Alpen hinweg. Dabei sind einige Zutaten auszumachen, welche eigentlich eine Gewitternacht fördern sollten: Divergenz im Left-Exit Bereich des Höhenjets (300 hPa) und positive Vorticity-Advektion. Dagegen spricht allenfalls eine leichte Föhntendenz und ein Abspalten eines Höhentiefs in Richtung SE über Savoyen. Somit wäre wohl die stärkste Gewitteraktivität im Westen und Süden des Landes zu erwarten.
Dementsprechend sind auch die Modellvorhersagen sehr unterschiedlich. Arome lässt es am Abend in der Region bis Bern schön krachen, ICON hingegen will nördlich der Voralpen nicht viel von Gewittern wissen, vielleicht erst spät in der Nacht auch im Norden....
Quellen: wetter3.de, meteociel.fr
